Wissenschafts- und Klimakommunikation
Komplexe Wechselwirkungen durch Entscheidungen und sichtbare ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen verständlich machen.
Das passende Format für Ziel und Nutzung
Für Portale, Fachanwendungen und Produkte ohne spielerisches Kommunikations- oder Lernziel bietet unsere Leistung zur Entwicklung von Web Apps und Mobile Apps den passenderen Rahmen.
Definition und Abgrenzung
Serious Games sind digitale Spiele, die neben Unterhaltung ein konkretes Ziel verfolgen: Sie vermitteln Wissen, machen Zusammenhänge erlebbar, trainieren Fähigkeiten oder regen zur Reflexion von Verhalten an. Entscheidend ist, dass Lern- oder Kommunikationsziel und Spielmechanik zusammenpassen. Spieler:innen nehmen Inhalte nicht nur auf, sondern treffen Entscheidungen und erleben deren Folgen.
Wissen durch Entscheidungen anwendbar machen
Serious Games eignen sich besonders, wenn Menschen Zusammenhänge verstehen, Entscheidungen ausprobieren oder Wissen praktisch anwenden sollen. Spielmechanik, Plattform und Umfang richten sich nach Zielgruppe, Nutzungssituation und gewünschter Wirkung.
Komplexe Wechselwirkungen durch Entscheidungen und sichtbare ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen verständlich machen.
Besucher:innen aktiv einbeziehen und Inhalte über Touchscreens, interaktive Exponate oder Multitouch-Tische zugänglich machen.
Wissen in Simulationen, strategischen Entscheidungen und realistischen Aufgaben anwenden, statt Lerninhalte nur aufzunehmen.
Abläufe, Rollen und Entscheidungssituationen sicher trainieren und verständliches Feedback zu den Folgen erhalten.
Unterschiedliche Perspektiven, Zielkonflikte und die Folgen politischer oder gesellschaftlicher Entscheidungen erlebbar machen.
Erklärungsbedürftige Produkte und Leistungen durch Interaktion vermitteln, ohne das Erlebnis auf Werbung zu reduzieren.
Die zentrale Mechanik früh testen
Die Entwicklung beginnt nicht mit Punkten, Badges oder einer fertigen Geschichte. Zuerst müssen Ziel, Zielgruppe und Nutzungssituation klar sein. Daraus entwickeln wir eine Spielmechanik, die den Inhalt trägt und früh getestet werden kann.
Wir klären Lern-, Kommunikations- oder Verhaltensziel, Nutzungskontext und Erfolgskriterien. So entsteht ein fokussierter Auftrag statt einer Sammlung beliebiger Spielelemente.
Wir übersetzen Inhalte in Entscheidungen, Regeln, Feedback und Fortschritt. Die Mechanik wird so gewählt, dass sie das Thema verständlich macht und zur Zielgruppe passt.
Gemeinsam mit Fachexpert:innen ordnen wir Wissen, Szenarien und erzählerische Elemente. Die Inhalte bleiben fachlich korrekt und werden zugleich im Spiel verständlich.
Die zentrale Spielidee wird früh spielbar. Tests mit echten Nutzer:innen zeigen, ob Schwierigkeit, Motivation, Bedienung und Vermittlungsziel zusammenpassen.
UX, Story, Grafik, Animation, Softwarearchitektur und Schnittstellen werden zu einer stabilen Anwendung zusammengeführt, die in ihrer vorgesehenen Umgebung zuverlässig funktioniert.
Wir begleiten Veröffentlichung und Betrieb, werten die reale Nutzung aus und verbessern Inhalte, Mechanik und Technik auf Basis aussagekräftiger Erkenntnisse.
Umfang und Risiken früh sichtbar machen
Eine belastbare Pauschalzahl gibt es nicht. Der Aufwand hängt vor allem von Spielmechanik, Inhaltsumfang, visueller Gestaltung, Zielplattformen, Schnittstellen und Tests ab. Nach einem gemeinsamen Workshop und, falls sinnvoll, einem spielbaren Prototyp lassen sich Umfang, Risiken und Budget deutlich zuverlässiger einschätzen.
Klimawissenschaft als Browser-Strategiespiel
Für das EU-geförderte Projekt Go Jelly entwickelten wir gemeinsam mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein browserbasiertes Serious Game über Klimawandel und marine Ökosysteme. Spieler:innen übernehmen Verantwortung für eine Küstenstadt, treffen ökologische und wirtschaftliche Entscheidungen und erleben deren Wechselwirkungen unmittelbar.
Erfolg vor der Entwicklung definieren
Vor der Entwicklung definieren wir, woran ein erfolgreiches interaktives Format erkennbar ist. Je nach Ziel betrachten wir Lernfortschritt, Abschlussquoten, wiederkehrende Nutzung, Entscheidungen im Spiel und qualitatives Feedback. Datenschutzbewusste Analysen und Nutzertests zeigen, wo die Anwendung funktioniert und wo sie verbessert werden sollte.
Interaktive Formate brauchen Konzept und Engineering
Ein wirksames Serious Game braucht mehr als eine gute Idee. Wir verbinden Spielmechanik, Story, UX und technische Umsetzung in einem Produktprozess. So bleibt das Konzept spielbar, verständlich und langfristig wartbar.
Wir testen die zentrale Mechanik mit einem fokussierten Prototyp, bevor viel Aufwand in Inhalte und visuelle Ausarbeitung fließt. Feedback echter Nutzer:innen zeigt früh, ob Spielidee, Schwierigkeit und Vermittlungsziel zusammenpassen.
Wir entwickeln für den konkreten Nutzungskontext, vom browserbasierten Einzelspielerlebnis bis zur Touch-Anwendung in einer Ausstellung. Performance, Barrierefreiheit, Betrieb und die vorhandene technische Umgebung berücksichtigen wir von Anfang an.
Was Kund:innen häufig wissen möchten.
Ein Serious Game ist ein vollständiges Spiel mit einem Lern-, Kommunikations- oder Verhaltensziel. Regeln, Entscheidungen, Feedback und Fortschritt sind so gestaltet, dass Spieler:innen Inhalte aktiv bearbeiten und Zusammenhänge erleben, statt Informationen nur aufzunehmen.
Ein Serious Game ist ein vollständiges Spiel mit einem Lern-, Kommunikations- oder Verhaltensziel. Gamification ergänzt dagegen eine bestehende Anwendung oder einen Prozess um einzelne Spielelemente wie Fortschritt, Punkte, Challenges oder Feedback. Welcher Ansatz passt, hängt vom Ziel, der Zielgruppe und der Nutzungssituation ab.
Serious Games eignen sich für Themen, bei denen Menschen Zusammenhänge verstehen, Entscheidungen abwägen oder Wissen anwenden sollen. Typische Kontexte sind Bildung, Wissenschaftskommunikation, Museen, politische Bildung, betriebliche Weiterbildung, Onboarding und die Vermittlung komplexer Produkte.
Die Kosten hängen von Spielmechanik, Inhaltsumfang, visueller Gestaltung, Plattformen, Schnittstellen und erforderlichen Tests ab. Wir klären diese Faktoren vor der Umsetzung, entwickeln bei Bedarf zuerst einen spielbaren Prototyp und leiten daraus einen realistischen Umfang für die erste Version ab.
Die Entwicklungsdauer richtet sich nach Konzept, Inhaltsumfang, Medienproduktion und technischer Komplexität. Ein fokussierter Prototyp kann früh getestet werden. Die vollständige Anwendung entsteht anschließend in überschaubaren Schritten mit regelmäßigem Feedback.
Serious Games können im Browser, auf Smartphones und Tablets, an Touchscreens oder auf großformatigen Multitouch-Tischen laufen. Wir wählen die Plattform anhand des Einsatzortes, der Zielgruppe, benötigter Gerätefunktionen und der Anforderungen an Betrieb und Aktualisierung.
Ja. Wir können vorhandene redaktionelle Inhalte, Content-Management-Systeme, Nutzerkonten, Lernplattformen, Analysen und weitere Schnittstellen integrieren. Die technische Umgebung prüfen wir früh, damit Daten und Verantwortlichkeiten klar bleiben.
Wir definieren vor der Entwicklung passende Erfolgskriterien. Je nach Ziel gehören dazu Lernfortschritt, Abschluss- und Abbruchquoten, wiederkehrende Nutzung, Interaktionsmuster, Entscheidungen im Spiel und qualitatives Feedback aus Nutzertests.
Ja. Auf Wunsch übernehmen wir Hosting, Monitoring, technische Updates, Support, Inhaltsänderungen und die laufende Weiterentwicklung. So bleibt das Serious Game auch nach dem Launch zuverlässig und anpassbar.