Wir entwickeln individuelle KI-Assistenten, RAG-Chatbots und Automatisierungen und binden sie in eure bestehende Software, Datenquellen und Abläufe ein. Wir starten mit einem abgegrenzten Anwendungsfall, prüfen Datenschutz und Fehlerfolgen und machen Qualität messbar. Wenn klassische Software die Aufgabe zuverlässiger löst, sagen wir das.
Mit dem Anwendungsfall starten, nicht mit dem Modell
KI-Lösungen für konkrete Aufgaben in eurem Unternehmen
Eine sinnvolle KI-Funktion beginnt mit einer klar abgegrenzten Aufgabe. Entscheidend ist nicht, welches Modell gerade am bekanntesten ist, sondern welche Informationen es verarbeitet, wer das Ergebnis nutzt und was bei einem Fehler passiert. Als Partner für individuelle Software entwickeln wir die umgebende Anwendung ebenso sorgfältig wie die KI selbst.
KI-Assistenten
Beantwortet Fragen aus freigegebenem Wissen oder führt Menschen durch eine komplexe Auswahl.
Funktioniert gut, wenn:
Menschen müssen unter vielen Optionen oder Dokumenten die richtige Antwort finden und der Assistent kann auf freigegebene Quellen zurückgreifen.
Besser ohne KI, wenn:
Ein klares Menü, eine gute Suche oder ein einfaches Formular führt bereits zum richtigen Ergebnis.
Personalisierung
Passt Inhalte und Empfehlungen an den Nutzungskontext an.
Funktioniert gut, wenn:
Es gibt genug verlässliche Nutzungsdaten und tatsächlich unterschiedliche Inhalte oder Optionen für Empfehlungen.
Besser ohne KI, wenn:
Es gibt zu wenige Daten oder am Ende erhalten ohnehin alle im Wesentlichen dieselben Inhalte.
Automatisierung
Bereitet wiederkehrende Schritte über Dokumente und verbundene Systeme hinweg vor.
Funktioniert gut, wenn:
Ein Schritt erfordert Interpretation, das Ergebnis kann aber geprüft werden, bevor es Folgen hat.
Besser ohne KI, wenn:
Jedes Ergebnis muss exakt reproduzierbar und jeder Wert korrekt sein. Klassische Regeln sind hier zuverlässiger.
Beispiele für abgegrenzte Anwendungsfälle
Interner Wissensassistent
Fragen aus freigegebenen Handbüchern, Richtlinien, Produktinformationen oder Projektdokumenten beantworten. Der Assistent nennt seine Quellen und berücksichtigt die Zugriffsrechte der angemeldeten Person.
Service- und Auswahlassistent
Kundenfragen beantworten oder Menschen durch eine komplexe Auswahl führen. Unklare oder verbindliche Fälle werden an eine Person übergeben, statt mit erfundener Sicherheit beantwortet zu werden.
Dokumentenverarbeitung
Informationen aus E-Mails, Formularen, Rechnungen oder Berichten auslesen, einordnen und den nächsten Schritt vorschlagen. Regeln oder verantwortliche Mitarbeitende prüfen das Ergebnis, bevor es verbindlich wird.
Copilot für Fachprozesse
Vorgänge zusammenfassen, Antworten entwerfen und passende Vorschläge direkt in einer bestehenden Fachanwendung machen. Die Entscheidung bleibt bei der verantwortlichen Person.
Begrenzte KI-Automatisierung
Mehrere Schritte über verbundene Systeme hinweg vorbereiten, etwa Informationen zusammentragen oder einen Entwurf anlegen. Kritische Aktionen brauchen eindeutige Berechtigungen, Protokollierung und eine Freigabe.
Personalisierung und Empfehlungen
Inhalte oder Vorschläge passen sich an den Nutzungskontext an. Das lohnt sich nur, wenn genug verlässliche Daten und wirklich unterschiedliche Optionen für Empfehlungen vorhanden sind.
Den passenden Grad an Autonomie wählen
KI-Assistent, Chatbot oder KI-Agent: Was ist der Unterschied?
Die Begriffe werden oft austauschbar verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Umfänge. Je mehr ein System selbstständig tun kann, desto wichtiger werden Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit, Kostenlimits und menschliche Freigaben.
KI-Chatbot
Führt einen Dialog und beantwortet Fragen. Er eignet sich für Support, Beratung und Orientierung, wenn Antworten aus festgelegten Quellen stammen und seine Grenzen sichtbar bleiben.
KI-Assistent
Unterstützt eine Aufgabe innerhalb einer Website oder Anwendung. Neben dem Dialog kann er Inhalte zusammenfassen, Daten vorbereiten, Vorschläge entwerfen oder durch einen Fachprozess führen.
KI-Agent
Nutzt Werkzeuge und Schnittstellen, um mehrere Schritte auszuführen. Sein Handlungsspielraum muss durch Berechtigungen, Protokolle, technische Grenzen und Freigaben begrenzt werden, bevor Aktionen reale Systeme verändern.
Regelbasierte Automatisierung
Liefert bei klaren Eingaben und Regeln dasselbe vorhersehbare Ergebnis. Wir nutzen klassische Logik überall dort, wo keine Interpretation nötig ist und exakte Reproduzierbarkeit zählt.
Ein hilfreicher Assistent braucht mehr als einen Prompt
KI in bestehende Software und Datenquellen integrieren
Eine komplett neue Anwendung ist selten nötig. Meist ergänzen wir eine bestehende Website, Fachanwendung oder Plattform um einen klar abgegrenzten KI-Baustein und verbinden ihn mit den Informationen, Rollen und Abläufen, die bereits vorhanden sind.
01
Quellen
Dokumente, CMS, Datenbanken, CRM, Ticketsysteme und interne APIs.
02
Berechtigungen
Rollen und Mandantengrenzen bestimmen, welche Informationen genutzt werden dürfen.
03
Suche und Modell
Relevanter Kontext wird ausgewählt und von einem passenden Modell verarbeitet.
04
Anwendung
Der Assistent arbeitet in der Oberfläche und dem Ablauf, den die Menschen bereits nutzen.
Ein messbarer Pilot statt einer isolierten Modell-Demo
KI implementieren: vom passenden Anwendungsfall zum kontrollierten Betrieb
01
Aufgabe und Fehlerfolgen prüfen
Wir beschreiben den heutigen Ablauf, den erwarteten Nutzen und die Folgen eines falschen Ergebnisses. Daraus entsteht eine begründete Entscheidung für KI, klassische Logik oder eine Kombination aus beidem, mit klaren Erfolgs- und Ausschlusskriterien.
02
Daten, Berechtigungen und Betrieb klären
Wir bewerten Quellen, Datenqualität, Zugriffsrechte, Schnittstellen und Datenschutzanforderungen. Das Ergebnis ist ein Lösungsbild mit dokumentierten Datenflüssen, Verantwortlichkeiten und einer realistischen Aufwandsspanne.
03
Einen abgegrenzten Pilot entwickeln und bewerten
Wir setzen einen vollständigen Anwendungsfall mit echten Quellen um und testen ihn anhand repräsentativer Fragen, Dokumente und Grenzfälle. Das Ergebnis ist gemessene Qualität, nicht eine Demo, die nur mit idealen Beispielen funktioniert.
04
In den Arbeitsalltag integrieren
Nach einer erfolgreichen Bewertung binden wir den Assistenten in die vorhandene Oberfläche und die benötigten Systeme ein. Freigaben, Rückfalllösungen und Übergaben gestalten wir für die Menschen, die den Ablauf nutzen.
05
Qualität, Kosten und Änderungen überwachen
Modelle, Daten und Nutzung verändern sich. Wir überwachen Antwortqualität, Fehlermuster, Antwortzeit und Kosten und passen anschließend Quellen, Prompts, Regeln oder Modelle kontrolliert an.
Umsetzungsaufwand und Betriebskosten getrennt betrachten
Was kostet ein individueller KI-Assistent?
Die Modellnutzung ist nur ein Teil der Kosten. Der größere Aufwand liegt häufig in der Aufbereitung von Daten, der Anbindung von Systemen, der Umsetzung von Berechtigungen, der Einbettung in den Arbeitsablauf und verlässlichen Qualitätstests. Wir machen einmalige und laufende Kosten getrennt sichtbar.
Anwendungsfall und Erfolgskriterien
Die Aufgabe, ihre Grenzen, repräsentative Testfälle und die Folgen von Fehlern bestimmen, wie viel Analyse und Validierung nötig sind.
Quellen und Datenqualität
Verteilte, veraltete oder widersprüchliche Informationen müssen geordnet werden, bevor ein Assistent sie zuverlässig nutzen kann.
Schnittstellen und Nutzererlebnis
Anbindungen an vorhandene Software und eine passende Oberfläche sind oft wichtiger als das Chatfenster selbst.
Berechtigungen, Sicherheit und Datenschutz
Sensible Daten, Rollen, Audit-Trails, Löschregeln und regulatorische Anforderungen prägen Architektur und Testaufwand.
Modell, Hosting und Nutzung
API-Aufrufe, lokale Infrastruktur, Suche, Speicher, Antwortzeit und Nutzungsvolumen bestimmen die laufenden technischen Kosten.
Monitoring und kontinuierliche Verbesserung
Qualitätsprüfungen, aktualisierte Quellen, Anbieterwechsel, Support und Weiterentwicklung gehören in ein nachhaltiges Betriebsbudget.
Vertrauen entsteht durch Kontrollen, nicht durch überzeugende Formulierungen
KI mit Datenschutz und überprüfbarer Qualität betreiben
Ein KI-System ist nicht zuverlässig, weil ein Modell überzeugend formuliert. Entscheidend ist, welche Daten es sehen darf, wie Ergebnisse geprüft werden und was bei einer unsicheren oder falschen Antwort passiert.
Dokumentierte Datenflüsse
Wir halten fest, welche Daten verarbeitet werden, warum sie nötig sind, wo sie gespeichert werden und wann sie gelöscht werden. Vertrauliche Inhalte werden nicht ungeprüft an einen externen Dienst weitergegeben.
Rollen und Berechtigungen
Der Zugriff auf Wissen und Aktionen folgt den Rechten der bestehenden Anwendung. Ein Assistent darf Rollen-, Abteilungs- oder Mandantengrenzen nicht umgehen.
Repräsentative Qualitätstests
Echte Fragen, Dokumente und Grenzfälle zeigen, ob Antworten richtig, ausreichend belegt und vollständig genug für den vorgesehenen Einsatz sind.
Sichere Grenzen und Übergaben
Unsichere, sensible oder verbindliche Fälle werden an Menschen übergeben. Für Aktionen gelten Freigaben, technische Grenzen und nachvollziehbare Protokolle.
Wie wir messen, ob der Assistent wirklich hilft
Vor dem Pilot legen wir fest, woran ein hilfreiches Ergebnis erkennbar ist. Neben der Modellqualität betrachten wir den gesamten Arbeitsablauf: ob Menschen schneller eine belegte Antwort erhalten, die manuelle Vorbereitung sinkt und unklare Fälle zuverlässig erkannt werden.
Richtige und ausreichend belegte Antworten
Zuverlässiges Erkennen von Unsicherheit
Eingesparte Bearbeitungszeit pro Vorgang
Akzeptanz im Arbeitsalltag
Kosten pro erfolgreich bearbeitetem Vorgang
Antwortzeit und Verfügbarkeit
KI-Integration und Softwarequalität aus einem Team
Warum Naymspace
Erst die Aufgabe, dann das Modell
Wir prüfen Nutzen, Fehlerfolgen und Alternativen, bevor wir ein Modell auswählen. So entsteht eine tragfähige Softwarefunktion statt einer Demo, die nur im idealen Beispiel überzeugt.
Die vollständige Integration aus einem Team
Ein hilfreicher Assistent braucht mehr als gute Prompts. Wir verbinden Oberfläche, Datenquellen, Berechtigungen, Schnittstellen, Tests und Betrieb in einer wartbaren Anwendung.
Qualität bleibt überprüfbar
Wir testen mit repräsentativen Fällen, machen Quellen und Grenzen sichtbar und überwachen Qualität und Kosten nach dem Start. Kritische Entscheidungen bleiben bei den verantwortlichen Menschen.
Was Kund:innen vor einem Pilot häufig wissen möchten.
Häufige Fragen zu KI-Assistenten und Integration
Was ist ein individueller KI-Assistent?
Ein individueller KI-Assistent unterstützt eine klar definierte Aufgabe in eurer Website oder Anwendung. Er kann aus freigegebenem Wissen antworten, Vorgänge zusammenfassen, Daten vorbereiten, Vorschläge entwerfen oder durch einen Fachprozess führen. Anders als ein allgemeines Werkzeug folgt er euren Quellen, Berechtigungen, Schnittstellen und Qualitätsanforderungen.
Was ist der Unterschied zwischen KI-Chatbot, Assistent und Agent?
Ein Chatbot führt vor allem einen Dialog. Ein Assistent unterstützt eine umfassendere Aufgabe innerhalb einer Anwendung, während ein Agent über Werkzeuge und Schnittstellen mehrere Schritte ausführen kann. Je größer der Handlungsspielraum, desto wichtiger werden Berechtigungen, Protokolle, Kostenlimits und menschliche Freigaben.
Wie funktioniert ein RAG-Chatbot mit unseren eigenen Daten?
Bei Retrieval Augmented Generation sucht der Assistent zuerst passende Inhalte in freigegebenen Quellen und gibt sie dem Sprachmodell als Kontext. So bleibt Wissen aktualisierbar und Quellen können angezeigt werden, ohne für jede Änderung ein eigenes Modell zu trainieren. Gute Ausgangsinhalte, Berechtigungen und repräsentative Tests bleiben entscheidend.
Können wir KI in unsere bestehende Anwendung einbauen, oder brauchen wir etwas Neues?
Meist ergänzen wir die bestehende Anwendung. KI ist ein Baustein, kein Grund, alles neu zu schreiben. Entscheidend ist, wo die relevanten Daten liegen, welche Schnittstellen vorhanden sind, wie Berechtigungen funktionieren und wie sauber sich die aktuelle Software erweitern lässt.
Woran merken wir, ob sich KI bei uns überhaupt lohnt?
Wir prüfen, ob die Aufgabe Interpretation erfordert, ob ein gelegentlicher Fehler vor seinen Folgen aufgefangen werden kann und ob geeignetes Quellenmaterial vorhanden ist. Außerdem definieren wir die erwartete Verbesserung, etwa weniger manuelle Vorbereitung oder schnelleren Zugang zu belegten Antworten. Wenn klassische Logik besser passt, empfehlen wir sie.
Was kostet ein individueller KI-Assistent?
Das Modell selbst ist oft der kleinere Teil. Der größere Aufwand liegt meist in der Aufbereitung von Daten, der Anbindung bestehender Systeme, der Umsetzung von Berechtigungen, der Einbettung in den Arbeitsablauf und den Qualitätstests. Deshalb trennen wir Umsetzungsaufwand von laufenden Kosten für Modell, Hosting, Monitoring und Wartung.
Wie lange dauert ein erster KI-Pilot?
Die Dauer hängt von Datenquellen, Schnittstellen, Berechtigungen und den nötigen Qualitätstests ab. Wir beginnen mit einem abgegrenzten Anwendungsfall. Sobald echte Daten und repräsentative Testfälle vorliegen, kann der Pilot bewertet werden, bevor ein größerer produktiver Ausbau beginnt.
Brauchen wir eigene Daten oder ein eigenes KI-Modell?
Eigene freigegebene Inhalte sind oft nötig, ein selbst trainiertes Sprachmodell dagegen selten. In vielen Fällen ist es wirksamer, ein geeignetes bestehendes Modell kontrolliert mit euren Datenquellen und eurer Anwendung zu verbinden. Ein eigenes oder lokal betriebenes Modell prüfen wir, wenn Datenschutz, Qualität, Kosten oder Unabhängigkeit es wirklich rechtfertigen.
Wie geht ihr mit falschen oder erfundenen Antworten um?
Wir begrenzen Quellen und Aufgaben, testen mit repräsentativen Fällen und machen Unsicherheit sichtbar. Je nach Risiko prüfen Regeln oder Menschen ein Ergebnis, bevor es verbindlich wird. Generative Modelle können keine vollständige Fehlerfreiheit garantieren, deshalb gehört der Umgang mit Fehlern zum Produktdesign.
Wo werden unsere Daten verarbeitet, und was ist mit der DSGVO?
Das entscheiden wir für jeden Anwendungsfall. Wir dokumentieren, welche Daten übertragen werden, wo sie gespeichert werden und wann sie gelöscht werden. Je nach Anforderungen können europäische Anbieter, eine eigene Infrastruktur oder lokaler Betrieb passen. Das konkrete Setup stimmen wir vor der Entwicklung mit euren Verantwortlichen für Datenschutz und Sicherheit ab.
Wer betreibt und pflegt die KI nach dem Launch?
Wir, wenn ihr wollt. Modelle, Anbieter, Daten und Nutzung verändern sich mit der Zeit. Wir überwachen Antwortqualität, Antwortzeit, Kosten und Fehler und aktualisieren anschließend Quellen, Testfälle, Prompts, Regeln oder Modelle kontrolliert.
Ist ein
KI-Assistent die richtige Wahl für euren Anwendungsfall?
Erzählt uns, um welche Aufgabe, Daten und bestehende Software es geht. Wir geben euch eine ehrliche Einschätzung, ob KI passt und wie ein sinnvoller erster Pilot aussehen könnte. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.